eCommerce Marketing Glossar
AB Test
Wie effektiv eine Anzeige oder Grafik oder andere Elemente auf Ihre Webseite wirken können Sie durch einen AB Test testen.
Bei diesem AB Test, wird Ihre Zielgruppe aufgeteilt und das gewünschte Werbemittel wie z.B. Anzeigen oder Grafiken Ihres Produktes, unverändert Gruppe A und verändert Gruppe B präsentiert.
Dabei wird im AB Test getestet, ob das original oder das veränderte Werbemittel Ihre Kunden anspricht.
Durch die Veränderung von nur einer Variable im Gegensatz zum multivarianten Test, kann bei gegebener Gruppengröße ein effektiver AB Test stattfinden. Bei so einen AB Test sind die Ergebnisse valide.
Der AB Test lohnt sich schlussendlich, wenn Sie nicht wissen, ob Sie Grafik A oder Grafik B auf Ihrer Webseite für Ihre Kunden platzieren sollen. Sie können natürlich auch Ihre komplette Webseite durch einen AB Test auf Ihre Zielgruppe hin testen lassen.
Account
Ein Benutzerkonto (englisch: user account) identifiziert jeden Benutzer an einem System.
Ein Benutzer kann Rechte (wie z.B. Zugangsrechte zu bestimmten Dateien) erhalten und auf diesem Account sind seine persönlichen Daten abgespeichert.
Es gibt z.B. bei Windows 7 folgende Benutzertypen: Den Systemadministrator, er hat vollen Zugriff auf den Rechner, er kann einen neue Account anlegen und einen bestehenden löschen des Weiteren kann er Rechte vererben, z.B. einen Standard-Benutzer zum Administrator (kurz: Admin - Account) ernennen. Des Weiteren kann er als alleiniger Account - Typ Software installieren bzw. diese entfernen. Der Standard-Benutzer kann alle vom Administrator installierte Software benutzen, sofern er dies nicht untersagt.
Der Gast - Account ist standardmäßig deaktiviert und ist eher als temporäres (nicht auf Dauer) Konto gedacht. Wenn man z.B. einem Besucher die Möglichkeit bieten will eben kurz im Internet zu surfen, etc. ist dieses Konto empfehlenswert. Es ist das einzige Konto ohne Passworteinstellungsmöglichkeit. Es empfiehlt sich als Standard-Benutzer am eigenen Rechner zu schaffen, da man so nicht so angreifbar ist gegen z.B. Viren.
Der Shell Account: Ein Shell Account kann unter Linux auf einen anderen Account (anderer Rechner) zugreifen.
Advertisement
Ad = Advertisement
Ad Click
Bei dem sogenannten Ad Click werden die Klicks gezählt, welche durch Werbebanner erzielt werden.
Ein Ad Click ist ein Bestandteil einer Werbekampagne. (Kurz: Ad-Kampagne)
Ad Click Rate
Die Ad Click Rate ist der prozentuelle Anteil von den Benutzer, die die Werbung gesehen haben und angeklickt haben.
Ad Clip
Ein Werbevideo, welches auf einer Interseite eingebunden ist, nennt man AdClip.
Affiliate Marketing
Unter Affiliate (englisch: angliedern) versteht man den Vermittler von einem Kunden zu einem Händler, dieser ist ein Seitenbetreiber mit einer entsprechenden Werbeanzeige. Dadurch erhält dieser eine Provision, sollte der vermittelte Kunde etwas bei dem Händler kaufen.
Dies geschieht über einen Affiliate – Link in dem die Identifikation des Affiliate (den Vermittler) steckt.
Das Affiliate Marketing basiert auf einem Affiliate System, welches aus dem Affiliate und dem Händler besteht.
Es gibt verschiedene Affiliate Modelle:
AIDA
Wie die Werbung auf einen Kunden wirkt, beschreibt das 4-Schritte-Modell AIDA.
Die 4 Buchstaben stehen für:
A = Attention (Aufmerksamkeit des Kunden)
I = Interest (Interesse des Kunden)
D = Desire (Das Verlangen/der Wunsch des Kunden)
A = Action (Die Aktion des Kunden, mögliches Kauf des Produktes)
Anchor Text
Wie verankerte Bilder oder Hyperlinks, wird man bei einem Anchor Text auf eine andere Seite geleitet.
Dieser als HTML-Code geschriebene Link lohnt sich, den Suchmaschinen wie z.B. Google, dieses als Ranking Kriterium einbeziehen, denn ein Anchor Text (Link) beschreibt eine Webseite genauer als Texte auf einer Seite, somit ist Ihre Seite höher gerankt.
Bei dieser Linktechnik sollten dafür aussagekräftige Wörter (Keywords) bzw. Texte verwendet werden,
da diese als internen und auch als externen Link gewertet werden.
Auktionsprinzip
Die sponsorierten Suchergebnisse werden mit wie bei einem Auktionshaus an den Meistbieteten vermietet.
Der Höchstbietende zahlt nur wenn ein Nutzer diesen Link anklickt.
Auktionen finden auch in den Börsen und Auktionshäusern, wie z.B. Ebay oder Hood.
Bei Ebay funktioniert das folgendermaßen:
- Ein Verkäufer stellt ein Produkt ein, meist mit einem Startgebot von 1€ (kann jedoch geändert werden)
- Ein anderes Mitglied bei Ebay sucht nach so einem Produkt und erhofft sich ein Schnäppchen zu ersteigern. Er und andere Mitglieder bei Ebay geben Ihr Gebot ein, jedoch muss der bisherige Preis überboten werden.
- Die Auktion läuft über einen gewissen Zeitraum und bis zu letzten Sekunde kann geboten werden.
- Der Höchstbietende hat nach Ablauf der Zeit das Produkt ersteigert.
Backlink
Backlinks sind Links auf einer Webseite, die einen auf eine andere Webseite führen.
Diese Links zeigen die Popularität der Seiten.
Suchmaschinen werten die Texte dieser Backlinks aus und benutzen diese auch als Suchbegriffe.
Somit können unrelevante Themen bei einem normalen Suchvorgang entstehen.
Banner
Banner die wir heutzutage im Internet finden sind meistens zu Werbezwecken gedacht. Diese Werbebanner findet man zuhauf auf Webseiten, da viele sich damit Finanzieren.
Es gibt viele verschiedene Arten von Bannern:
- Banner Option 1: Statische Banner sind unbewegte Grafiken oder Bilder, welche für das normale Auge uninteressant ist, jedoch dem Betrachter ein angebliches Schnäppchen angeboten wird, enorme Klickraten aufweisen kann.
- Banner Option 2: Animierte Banner sind entweder bewegliche Bilder und/oder wechselnder Text, da dies unser Auge anspricht.
Besucher
Wer sich eine fremde Webseite anschaut ist ein Besucher, im englischem Sprachgebrauch „to visit (a website)“, z. Dt. (eine Webseite) besuchen.
Unter dem Besuch definiert man auch den Kontakt von dem Besucher mit Werbemittel auf einer Webseite. Als technisch erfolgreicher „Besuch“ gilt, wenn der Benutzer mind. 1 Seite in seinem Webbrowser aufgerufen hat.
Bid Management
Unter einem Bid Management versteht man eine Software, die die Gebote für ein oder mehrere Keywords (Schlüsselwörter) bei Paid-Search-Anbietern optimal ermittelt und an den Anbieter weiterleitet.
Durch das Bid Management ergibt sich eine Zeit-/Kostenersparnis für den Anbieter einer Webseite.
Die Tools, die die Bid Management Software mitliefert können aber auch Suchanfragen analysieren, Landingpages überwachen und für den Schutz der eigenen Marke verwendet werden.
Blackhat
Der Blackhat (z. Dt. schwarzer Hut) steht im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) für das Manipulieren der Suchergebnisse einer Suchmaschine, mit Hilfe von bekannten Bugs (Programmierfehler). Dadurch steigt man zwar im Erfolgsfall im Webseiten-Ranking auf, doch sobald die Suchmaschine das herausfindet, wird die Seite im schlimmsten Fall aus dem Index gelöscht.
Blog
Ein Blog ist ein Webtagebuch, welches vom Blogger geführt wird.
Dieser kann dort Ereignisse, Erfahrungen, Meinungen, Ideen, usw. festhalten.
Im Grunde ist ein Blog eine HTML-Seite, die sehr auf der Individualität des Bloggers aufbaut. Wenn bei einem Blog Werbung für eine eigene bzw. fremde Händlerseite gemacht wird, nennt man dies Blogmarketing.
Breadcrumb
Breadcrumb (z. Dt. Brotkrümel) ist ein im Webbrowser angezeigtes Text-, bzw. Navigationselement, welches dem Nutzer seinen Standort auf der Webseite angibt.
Es gibt verschiedene Navigations-Möglichkeiten:
- Location – Breadcrumb, ist eine Breadcrumb – Anzeige, wo der Nutzer sein aktuell angeschautes Text- oder Grafikobjekt mit einem zusätzlichen Fenster angezeigt bekommt, indem der Ort des Elementes angezeigt wird.
Browser
Ein Browser, oder auch bekannt als Webbrowser, ist ein Interpreter, welcher dem Benutzer ermöglicht Webseiten aufzurufen. Er interpretiert den Quellcode hinter der Webseite,
und stellt sie dar. Da es mehrere Webbrowser gibt, und diese manches unterschiedlich interpretieren, sollte auf valide Seiten geachtet werden.
Business-to-Business
Eine Geschäftsbeziehung zwischen 2 oder mehreren Unternehmen,nennt man Business-to-Business (B2B).
Das B2B-Marketing, also das Vermarkten von Produkten oder Dienstleistungen, findet statt, wenn beiden Unternehmen ihre Produkt- bzw. Leistungsmerkmale, den Absatzmarkt, gleich haben.
Weil die Kosten für die Informationen, das Personal und die Lagerhaltung gesenkt und gleichzeitig der Vertrieb beschleunigt werden kann, erzielen beide Unternehmen ein Absatzplus.
Die Öffentlichkeitsarbeit (englisch: PR = Public Relations) von Unternehmen zu Unternehmen bezeichnet man als Business-to-Business-PR (kurz: B2B-PR).
Business-to-Consumer
Eine Kommunikationsbeziehung zwischen Unternehmen und deren Kunden (Consumer = Konsumenten),
nennt man Business-to-Consumer (B2C).
Die Öffentlichkeitsarbeit (englisch: PR = Public Relations) von Unternehmen zum Kunden,
bezeichnet man als Business-to-Consumer-PR (kurz: B2C-PR).
Im Internet versteht man auch eine Affiliate-Beziehung vom Händler zum Kunden als Business-to-Consumer.
Click-Through-Rate
Die CTR, Click-Through-Rate, ist die Klickrate einer Werbeanzeige im Internet.
Sie errechnet sich aus dem Verhältnis von angezeigter Werbung und dem tatsächlich Anklicken der Werbung.
Community
Eine Gemeinschaft oder eine Gruppe, mit ähnlichen Vorstellungen bzw. Interessen,
bezeichnet man heutzutage als Community. Sie treffen sich in Foren, sozialen Netzwerken und Blogs
um sich auszutauschen, zu unterhalten, zu diskutieren oder auch um kreativ zu werden.
Content
Der Inhalt einer Webseite (englisch: content) ist individuell.
Zu den möglichen Inhalten gehören:
- Grafiken/Bilder
- Texte
- Videos
Content Management System
CMS, steht für Content Management System, welches eine Software zur Erstellung und Bearbeitung von Inhalten einer Webseite ist. Um bei dieser Software neue Webseiten-Inhalte (Inhalt = Content) hinzuzufügen, benötigt man keine speziellen HTML-Kenntnisse.
Folgende Funktionen bietet ein Content Management System:
- Darstellung: Darstellung der Webseite zielgerecht und barrierefrei.
- Möglichkeit einer internen oder auch einer externen Suchmaschine.
- Editieren: Über das Backend des Servers können neue oder bestehende Inhalte erstellt bzw. erweitert werden. Dies kann über eine simple Texteingabe oder auch reinen HTML-Code geschehen.
Conversion
Ein Shopbetreiber versucht seine potentiellen Kunden durch einen „Conversion Funnel“ vom ersten Besuch bis zu einem Kauf hindurchzukonvertieren.
Ein „Conversion Funnel“ könnte so aussehen:
- Conversion Ziel 1: Den potentiellen Kunden der ein Produkt sucht, in einen Webshopbesucher konvertieren.
- Conversion Ziel 2: Den Webshopbesucher in einen Kunden umwandeln.
Conversion Optimierung
Conversion Optimierung ist ein bedeutendes Element zu Ertragssteigerung im eCommerce Marketing. Jede kommerzielle Webseite verfolgt ein bestimmtes Ziel. Entweder man ist bemüht einen Kontakt mit dem Besucher herzustellen, einen sogenannten Lead, oder beispielsweise in einem Shop soll direkter Umsatz generiert werden. Diese Ziele nennt man im Bereich des Online Marketings eine Conversion. Die Conversion Optimierung soll dafür sorgen, dass die Quote der Besucher zu Umsatz erhöht wird.Conversion Optimierung zur Erhöhung des Umsatz:
Wirkliche Bekanntheit erreichte der Begriff Conversion vor allem in Verbindung mit der Statistik von Adwords.
CPC - Cost per Click
Im eCommerce Marketing können auf verschiedene Weisen Besucher gewonnen und Umsatz generiert werden. Bei kostenpflichtiger Werbung ist die Abrechnung ein komplexes Thema - es gibt verschiedene Bezahlverfahren. Als besonders beliebt hat sich das Cost per Click Verfahren (CPC) herausgestellt. Bei der Abrechnung für Online Werbung unterscheidet man grundlegend verschiedenen Verfahren. Neben Cost per Click, kurz CPC abgekürzt, gibt es noch CPV - das Cost per View Verfahren. CPV ist heute jedoch aufgrund der geringen Attraktivität in den Hintergrund gerückt. Heute dominiert Cost per Click aus verschiedensten Gründen.
e-mail Marketing
e-mail Marketing ist eine wesentliche Komponente des erfolgreichen eCommerce Marketings. e-mail Marketing ist jedes Versenden einer kommerziellen Nachricht an eine Gruppe von Empfängern/Empfängerinnen über das Medium e-mail. Darunter fallen beispielsweise e-mails, die
- Werbeanzeigen enthalten,
- direkt zum Kauf von Produkten und Dienstleistungen auffordern,
- bestimmte Marken propagieren,
- darauf abzielen, Loyalität zu bestimmten Unternehmen zu entwickeln.
Beim e-mail Marketing können die Zielpersonen einer Kampagne aus einer Kundendatenbank stammen oder auch aus einer Eintragsliste, in die sich Besucher/innen einer bestimmten Webseite mit ihrer e-mail-Adresse eingetragen haben.
e-mail Marketing gilt als eine der effektivsten Formen des Marketings im Internet. Da sich die Empfänger/innen selbst aktiv in die Liste eingetragen haben, handelt es sich hierbei um eine qualifizierte Zielgruppe, die offenkundig Interesse am Angebot des Marketers hat. Die Konversionsrate (Anteil der Marketing-Aktionen, die zu einem Abschluss führen) beim e-mail Marketing besonders hoch.
Welche Formen des e-mail Marketing gibt es ? In seiner allgemeinsten Form bietet e-mail Marketing einem Unternehmen die Möglichkeit, über eine bestimmte
Performance Marketing
Performance Marketing bezeichnet den gezielten Einsatz von verschiedenen Marketinginstrumenten im Internet. Im Rahmen des eCommerce Marketings findet deshalb Performance Marketing regelmäßig Verwendung. Das Performance Marketing zielt hierbei darauf ab, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer hervorzurufen. Das Performance Marketing wird zu der Kategorie der Below-the-line Kommunikation gezählt.
Es dient sowohl der Kundenbindung als auch der Kundengewinnung. Die Ansprache des Kunden oder des Interessenten erfolgt beim Performance Marketing sehr gezielt, damit eine größtmögliche Interaktion mit dem Nutzer erzielt werden kann. Es gibt einige wichtige Instrumente, welche für das Performance Marketing eingesetzt werden, wie beispielsweise das Suchmaschinenmarketing, die Suchmaschinenoptimierung, die Bannerwerbung oder das E-Mail-Marketing.
Webanalyse
Die Webanalyse stellt eine wesentliche Grundlage für erfolgreiches eCommerce Marketing dar.Dabei versucht die Webanalyse statistische Aussagen über den Kunden transparent zu machen.
Das Internet ist nicht nur weiter auf dem Vormarsch. Es hat das Medienverhalten der Verbraucher grundlegend verändert. Niemals zuvor wurde mit Hilfe des Webs so viel kommuniziert, werden E-Mails gescheckt und Filme angeschaut. Vor allem die Möglichkeit, das Internet zum Shoppen und das sogar mobil nutzen zu können, sorgt für eine Verlagerung der Umsätze in Größenordnungen. Für Unternehmen wie Marketingabteilungen bedeutet das, mit Hilfe einer regelmäßigen Webanalyse das Kundenverhalten möglichst genau zu analysieren. Denn da die Vielzahl der Internetnutzer sehr unterschiedlich vorgeht, ist auch ein differenziertes Vorgehen der Unternehmen notwendig.
Die Webanalyse wird heute systematisch eingesetzt. Sie ermöglicht eine verlässliche Erfolgsmessung des Internetverhaltens.



